Neu: Myofasciale Release (Faszientiefenbehandlung), testen für 3x30 Min.: 85,- statt für 105,- (bis 31.12.17)
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Faszinierende Faszien

Was sind Faszien?

Faszie (auch Fascie, Entlehnung aus dem Lateinischen fascia für „Band“, „Bündel“) bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Hierzu gehören alle kollagenen faserigen Bindegewebe, insbesondere Gelenk- und Organkapseln, Sehnenplatten (Aponeurosen), Muskelsepten, Bänder, Sehnen, Retinacula (sogenannte „Fesseln“ beispielsweise an den Füßen) sowie die „eigentlichen Faszien“ in der Gestalt von flächigen festen Bindegewebsschichten wie die Plantarfaszie an der Fußsohle.

Dieses körperweite Netzwerk erhält die strukturelle Integrität. Es sorgt dafür, dass die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammengefügt sind und bleiben. Es unterstützt den Körper, schützt ihn und wirkt wie ein elastischer Stoßdämpfer bei Bewegungen. Faszien spielen eine wesentliche Rolle bei hämodynamischen (Blutfluss in den Blutgefäßen) und biochemischen Prozessen. Sie bilden eine Matrix für die interzelluläre Kommunikation. Sie haben eine entscheidende Funktion bei der Abwehr des Körpers gegen Krankheitserreger und Infektionen (Immunabwehr). Nach Verletzungen bilden Faszien die Grundlage für die Heilung des Gewebes.

Einige Autoren verwenden gelegentlich eine engere Fasziendefinition, wonach nur flächige Strukturen als Faszien bezeichnet werden. Je nach Autor gehören dann Aponeurosen, Retinacula, die Fascia superficialis (Unterhaut-Fettgewebe) oder das intramuskuläre Bindegewebe mit dazu – oder auch nicht. Seit dem ersten internationalen Fascia Research Congress im Jahr 2007 haben sich die führenden Experten in diesem Feld auf den oben formulierten umfassenderen Faszienbegriff geeinigt. Diese neue Definition von Faszien ist im Wesentlichen deckungsgleich mit dem, was der Laie unter „Bindegewebe“ versteht (im Unterschied zum Mediziner, für den beispielsweise Knochen oder Knorpel ebenfalls Bindegewebe sind).

Muskelkater = Faszienkater?

Der lang unter dem Namen Muskelkater bekannte Schmerz, der nach zu intensivem Training entsteht, ist nach neuesten Erkenntnissen eigentlich ein „Faszienkater“, weil er hauptsächlich in den bindegewebigen Hüllen der Muskeln stattfindet.

Rückenschmerzen … aus den Faszien?

Viele Rückenschmerzen haben ihre Ursache nicht den andscheiben oder der Wirbelsäule, sondern in Faszienverletzungen.

Faszien – als Sinnesorgan

Das Bindegewebe schickt Signale bis ins Gehirn und in den Sitz des Bewusstseins, alle Körperbewegungen werden auch durch Sensoren des Bindegewebes gesteuert.

Warum soll man sie trainieren?

Ein gezieltes Faszientraining kann die Leistung in anderen Sportarten optimieren und den Körper von Steifigkeit und Schmerzen befreien.
  • Muskeln arbeiten effizienter
  • Leitungsfähigkeit steigt
  • Regenerationszeit (Erholungszeit) verkürzt sich (wichtig für Leistungssportler)
  • Bewegungsablaufe werden harmonischer und effizienter, wirken mühelos
  • Verletzungsgefahr sinkt, guter Faszienzustand bietet einen Schutz
  • Spannkraft steigt und damit jugendlicheres Erscheinungsbild
  • Bestehende Probleme (Nackenverspannungen, Fersensporn.. usw.), die ihre Ursache im Bindegewebe haben können verschwinden
  • Verklebungen (Verhärtungen) im Bindegewebe können gelöst werden
  • Ein Ausgleich zu sitzenden Tätigkeiten wird geschaffen

Sportverletzungen = Faszienverletzungen

Verletzungen an Bändern (z.B. Kreuzbänder), Gelenkkapseln oder Sehnen sind Verletzungen im faszialen Bindegewebe.

Wie trainiere ich sie?

Faszientraining ersetzt die bisherigen Trainingsprogramme nicht, sondern ergänzt sie optimal. Viele Programme sagen zwar, dass sie die Faszien mittrainieren, aber das ist zu unzureichend und nicht effizient, Faszien brauchen eigene Impulse und Trainingsreize, d.h. man braucht ein ausgebildeten, erfahrenen Trainer. [4] => 2015-12-09 08:17:27 [inhalte_angelegt] => 2015-12-09 08:17:27 [5] => 2 [inhalte_angelegt_von] => 2 [6] => 2015-12-09 08:17:51 [inhalte_geaendert] => 2015-12-09 08:17:51 [7] => 2 [inhalte_geaendert_von] => 2 [8] => 0 [inhalte_gesperrt] => 0 )

Faszinierende Faszien

Was sind Faszien?

Faszie (auch Fascie, Entlehnung aus dem Lateinischen fascia für „Band“, „Bündel“) bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Hierzu gehören alle kollagenen faserigen Bindegewebe, insbesondere Gelenk- und Organkapseln, Sehnenplatten (Aponeurosen), Muskelsepten, Bänder, Sehnen, Retinacula (sogenannte „Fesseln“ beispielsweise an den Füßen) sowie die „eigentlichen Faszien“ in der Gestalt von flächigen festen Bindegewebsschichten wie die Plantarfaszie an der Fußsohle.

Dieses körperweite Netzwerk erhält die strukturelle Integrität. Es sorgt dafür, dass die Teile des Körpers zu einem Ganzen zusammengefügt sind und bleiben. Es unterstützt den Körper, schützt ihn und wirkt wie ein elastischer Stoßdämpfer bei Bewegungen. Faszien spielen eine wesentliche Rolle bei hämodynamischen (Blutfluss in den Blutgefäßen) und biochemischen Prozessen. Sie bilden eine Matrix für die interzelluläre Kommunikation. Sie haben eine entscheidende Funktion bei der Abwehr des Körpers gegen Krankheitserreger und Infektionen (Immunabwehr). Nach Verletzungen bilden Faszien die Grundlage für die Heilung des Gewebes.

Einige Autoren verwenden gelegentlich eine engere Fasziendefinition, wonach nur flächige Strukturen als Faszien bezeichnet werden. Je nach Autor gehören dann Aponeurosen, Retinacula, die Fascia superficialis (Unterhaut-Fettgewebe) oder das intramuskuläre Bindegewebe mit dazu – oder auch nicht. Seit dem ersten internationalen Fascia Research Congress im Jahr 2007 haben sich die führenden Experten in diesem Feld auf den oben formulierten umfassenderen Faszienbegriff geeinigt. Diese neue Definition von Faszien ist im Wesentlichen deckungsgleich mit dem, was der Laie unter „Bindegewebe“ versteht (im Unterschied zum Mediziner, für den beispielsweise Knochen oder Knorpel ebenfalls Bindegewebe sind).

Muskelkater = Faszienkater?

Der lang unter dem Namen Muskelkater bekannte Schmerz, der nach zu intensivem Training entsteht, ist nach neuesten Erkenntnissen eigentlich ein „Faszienkater“, weil er hauptsächlich in den bindegewebigen Hüllen der Muskeln stattfindet.

Rückenschmerzen … aus den Faszien?

Viele Rückenschmerzen haben ihre Ursache nicht den andscheiben oder der Wirbelsäule, sondern in Faszienverletzungen.

Faszien – als Sinnesorgan

Das Bindegewebe schickt Signale bis ins Gehirn und in den Sitz des Bewusstseins, alle Körperbewegungen werden auch durch Sensoren des Bindegewebes gesteuert.

Warum soll man sie trainieren?

Ein gezieltes Faszientraining kann die Leistung in anderen Sportarten optimieren und den Körper von Steifigkeit und Schmerzen befreien.

  • Muskeln arbeiten effizienter
  • Leitungsfähigkeit steigt
  • Regenerationszeit (Erholungszeit) verkürzt sich (wichtig für Leistungssportler)
  • Bewegungsablaufe werden harmonischer und effizienter, wirken mühelos
  • Verletzungsgefahr sinkt, guter Faszienzustand bietet einen Schutz
  • Spannkraft steigt und damit jugendlicheres Erscheinungsbild
  • Bestehende Probleme (Nackenverspannungen, Fersensporn.. usw.), die ihre Ursache im Bindegewebe haben können verschwinden
  • Verklebungen (Verhärtungen) im Bindegewebe können gelöst werden
  • Ein Ausgleich zu sitzenden Tätigkeiten wird geschaffen

Sportverletzungen = Faszienverletzungen

Verletzungen an Bändern (z.B. Kreuzbänder), Gelenkkapseln oder Sehnen sind Verletzungen im faszialen Bindegewebe.

Wie trainiere ich sie?

Faszientraining ersetzt die bisherigen Trainingsprogramme nicht, sondern ergänzt sie optimal. Viele Programme sagen zwar, dass sie die Faszien mittrainieren, aber das ist zu unzureichend und nicht effizient, Faszien brauchen eigene Impulse und Trainingsreize, d.h. man braucht ein ausgebildeten, erfahrenen Trainer.